Zwickmühle

Vor ein paar Tagen sagte mein Freund Nils zu mir, dass wir am Wochenende zu einer Feier bei seinen Freunden eingeladen sind. Ich war zwar nicht sehr begeistert, aber immerhin wollte ich eine gute Begleiterin sein. Immerhin habe ich diese seine Freunde erst einmal sehen und somit kennenlernen dürfen. Das ist nun schon weit über ein Jahr her. Er war glücklich darüber, dass wir "beide" eingeladen wurden. Ich fand es eher ein wenig beleidigend. Immerhin laden meine Freunde ihn immer mit ein.
Als Sahnehäubchen kam nun noch hinzu, dass sein Patenkind an genau demselben Wochenende seinen Jahrestag feiert. Noch weniger Begeisterung bei mir. Immerhin kenne ich diese Veranstaltung schon aus dem letzten Jahr. Eine Großveranstaltung mit einer riesigen Familie beider Elternteile. Ich kenne nur die Eltern des Sprösslings und den Sprössling selbst. An sich habe ich keine Probleme mit neuen Gesichtern, aber aus irgendeinem Grund fällt es mir schwer, mich mit diesen anzufreunden. Also weiß ich, dass ich auf dieser Veranstaltung eher ein falscher Fünfziger bin und oft auf die Uhr sehe.

Ich dachte mir noch, dass ich viel lieber das Fussballspiel sehen wollen würde, obwohl ich normalerweise kein Fan bin. Getraut etwas zu sagen habe ich mich erst nicht.
Am nächsten Tag sagt er zu mir, dass er sich mit dem Rat eines anderen, dazu entschlossen hat, nicht zu der Feier seiner Freunde zu gehen und lieber mit mir Fussball schauen zu wollen.

Wir hätten also nach Nils Arbeit sofort zu seinem Patenkind gemusst, dann wären wir zum Fussball gefahren und das war mir zu viel. Immerhin ist es auch mein freier Tag und ich bin kein Fan von mehreren Hochzeiten. Wir kamen in Streit deswegen. Aber ich halte fest und es kommt zu dem Ende, dass wir den Tag getrennte Wege gehen und er alleine seinen Tag nach seinen Vorstellungen planen kann.

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Published in: on 23 Juni 2006 at 22:35  Comments (1)  

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